Wandern zum Ampferstein

Am 03.06 ging es schon früh los. Wir sind gegen 8 Uhr mit den Rädern zur Bergbahn aufgebrochen. Dabei ging es noch kurz durch die flache Innsbrucker Innenstadt und dann recht steil zur Bergbahn hinauf. Pünktlich um 9 Uhr waren wir an der Bergbahnstation und konnte eine der ersten Gondeln nach oben nehmen. Da ist auch das folgende Panorama entstanden ;)

 

Dann ging es weiter Richtung Hütte. Nur teilweise steil und oft ebenerdig. Auf der Rückseite der Hütte ging es erstmal wieder stark bergab, ehe wir wieder auf unser Tagesziel schauen konnten: den Ampferstein auf einer Höhe von 2556 Höhenmeter. Unsere spätere Route habe ich mal mit Paint eingemalt. Der eingemalte Anstieg war sehr steil und kräftezehrend!! Nichtsdestotrotz haben wir es prima hinbekommen.

 

Noch ein paar Bilder vom Weg...

Als wir kurzunter dem Gipfel angekommen sind lagen uns nur noch diese wunderschöne Steinformation im Weg:

Jetzt ging es mit Drahtseilen gesichert weiter Richtung Gipfel. Der Blick nach rechts zeigte uns deutlich auf, keine Fehler zu machen. Auch das kommt auf dem Bild nicht richtig rüber; es ging dort gut 400m nach unten

Der letzte Weg zum Gipfel war immer noch steil, aber mit schönen Kletterpassagen. Also wesentlich spannender und angenehmer, anstatt immer nur stumpf auf einem sehr steilen Weg nach oben zu laufen :D

Oben am Gipfel haben wir dann Lisa und Patrick kennengelernt ;) Lisa arbeitet bei Black Diamond in Innsbruck und Patrick kam aus einem Städtchen aus der nahen Region. Nachdem wir uns unterhalten hatten und ich genug Bilder gemacht hatte, hat Patrick uns auch eröffnet wie wir am schnellsten Absteigen könnten: durchs Geröllfeld runtersliden ;) 

Aber vorher noch ein paar Bilder vom Gipfel...

Da unser Anstieg eine recht schwere, kaminartige Schlüsselstelle hatte, haben wir uns auf das Geröllfeld eingelassen. Patrick hat uns auch den Eindruck vermittelt, dass es gar nicht so gefährlich ist und er es schon öfters mal gemacht hat. Er war ja nicht zum ersten Mal auf diesen Gipfeln unterwegs. Im Endeffekt war es eine gute Idee und wir sind recht gut runtergekommen. Lisa war uns oben am Gipfel stylingtechnisch schon weit voraus und auch bergab hat sie sich sehr gut gehalten J

Wesentlich schneller als Lisa und uns zwei Flachlandtirolern war nur Patrick!! Sollte „Geröllfeld sliden“ jemals olympisch werden, hätte Patrick gute Chancen auf Gold ;) Auf dem nächsten Bild ist er der kleine schwarze Punkt recht weit unten. Eigentlich musste er die ganze Zeit auf uns warten :D Aber bei uns war die Sicherheit aufgrund fehlender Erfahrung natürlich oberstes Gebot. 

Am Ende sind Lisa und Patrick zum Parkplatz weiter runtergelaufen und wir mussten leider erstmal wieder bis zur Hütte aufsteigen. 

Die Kräfte haben zwar noch gehalten, aber wir waren auch froh mal eine kleine Pause auf schönen grünen, ebenen Wiese einlegen zu können. Anschließend gab es nur noch kleine Anstiege zu bewältigen und es war wieder etwas Zeit für Bilder.

Am Ende noch ein kurzes lustiges Video J

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Kommentare: 3
  • #1

    Ulli (Mittwoch, 14 Juni 2017 19:27)

    Das ist ja der Wahnsinn. Was ein Blick und das Soliden war bestimmt auch sau lustig. Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß auf deiner Reise :-*

  • #2

    Ulli (Mittwoch, 14 Juni 2017 19:28)

    Es soll sliden heißen.
    Doofe Autokorrektur -_-

  • #3

    Axel (Samstag, 17 Juni 2017 08:54)

    Haha :) Ja hier kann man seine Kommentare leider nicht bearbeiten ;) Vielen Dank!