Ljubljana

Nach der Triglav-Hütten-Wanderung hab ich mir noch zwei Erholungstag bei Mark gegönnt; wenn man denn bei 33°C von Erholung sprechen kann. Einen Tag hab ich gar nichts getan und den anderen hab ich auf dem Campingplatz meine Wäsche gewaschen. Anschließend habe ich am 19.06 versucht über Nacht nach Ljubljana zu fahren. So als kleiner Test für spätere Reiseländer wie die Türkei oder den Iran, wo ich noch mit deutlich höheren Temperaturen als "nur" 35-36°C rechnen muss...

Zuvor habe ich mich aber nochmal im Hotel Tripic gestärkt. Es gab erneut den "Scheiterhaufen" der unten aus Kuchen mit Rosinen besteht und erneut super lecker geschmeckt hat

Die Fahrt über Nacht musste ich vorzeitig abbrechen, weil nur es nur eine größere Straße von Bohinjska Bistrica nach Bled gab. Das war mir trotz gutem Rücklicht und Reflektoren dann einfach zu gefährlich; obwohl nicht ein einziges Auto gehupt hatte!! Ich hab dann 22:30 Uhr direkt am See bei Bled das Zelt aufgeschlagen. Am nächsten Tag hab ich noch schnell 1-2 schöne Fotos von der Burg aufgenommen und bin weiter nach Ljubljana gefahren

Am 20.06 war ich dann in Ljubljana bei Jana und ihrer Hündin Ella couchsurfen. Wir waren erstmal schön einen Cafe im Tivoli-Park trinken und die Gäste an den Nachbartischen hatten ihren Spaß mit der verspielten Hündin ;)

Dann hab ich mir die Stadt angeschaut:

Ljubljana ist Leipzig nicht ganz unähnlich: viele junge Leute, ein großer Park, der Fluss Ljubljanica statt vieler Seen, schöne alte Häuserfassaden und gute kleine Cafes und Restaurants ;)

 

Ich war dann anschließend noch in der Nationalgalerie:

Und anschließend im Nationalmuseum mit einer Sonderausstellung über frühzeitliche Musik. Die dann auch mein persönliches Ljubljana-Highlight wurde:

Am Abend war ich mit Jana noch in der Innenstadt essen und dann ging es auch schön geschafft aber glücklich ins Bett. Am nächsten Tag dem 21.06 war ich dann frühs noch kurz mit Ella spazieren gehen bzw. laufen. Sie wollte mir aber weniger hinterherlaufen, als lieber selbst die Leine in die Schnauze nehmen und mir die Pace vorzugeben :D und die war nicht ohne! Ich hab mich dann bei Jana für die Gastfreundschaft bedankt und bin noch etwas in die Stadt gelaufen

Und zwar in Richtung Metelkova: Es ist eine Mischung aus Alternativen, Künstlern, Cafes, Clubs mit einem Hostel direkt auf dem Gelände. Und sehr bunt und flippig. Ich hab mich anschließend noch etwas in die Hängematte des Hostels gehangen und mich gut mit 3 Niederländern unterhalten, denen ich noch Tipps für Outdoor-Aktivitäten im slowenischen Umland mitgeben konnte.

Da es mir bei dem Hostel so gut gefallen hatte, bin ich bis 22 Uhr da geblieben und hab mein Zelt dann etwas versteckt mitten im Trivoli-Park aufgestellt ;) im Park musste ich mir über den Untergrund keine Gedanken machen (also das etwas spitzes mein Zelt beschädigen könnte). Nebenan war ein noch ein kleines Sommerkonzert zum längsten Tag des Jahres dem 21.06.2017. Die folgenden Bilder sind dann am 22.06 entstanden als ich mich langsam zu den Höhlen von Skocjan aufgemacht habe. Das weiße Knäuel ist übrigens ein Waschmaschinenbeutel mit ein paar T-Shirts drin, welches mir als Kopfkissen dient ;)

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