Slowboat-Tour auf dem Mekong

 

Am letzten Tag in Chiang Rai habe ich dann den Bus nach Ban Houayxay kurz hinter die laotischen Grenze genommen. Der Grenzübertritt hat ohne Probleme funktioniert, aber hat natürlich wieder gut viel Dollar gekostet. Ich vermute etwas um die 25-30 Dollar wie üblich...

 

Am späten Abend habe ich dann noch im Hostel eingecheckt und am nächsten Tag in der früh wieder eine Laufrunde gedreht. An sich geht das immer und überall; aber die Abgase sind schon echt nervig!! Vermutlich halten sich die positiven Effekte mit den negativen, hier die Waage ;)

 

Danach noch schnell das Slowboat-Ticket gekauft, ab ins Hostel duschen und fertig machen.

 

 

Danach ging es dann aufs Boot und raus auf den Mekong; für 2 Tage mit jeweils rund 6-8h... 

 

  

Die bis jetzt gezeigten Bilder sind alle vom ersten Tag. Es war eigentlich normal warm, aber da wir gegen den Wind gefahren sind, habe ich leider deutlich gefroren. Ich war mit T-Shirt und sehr kurzer Hose, aber auch einfach viel zu optimistisch gekleidet. Der große Rucksack war zu diesem Zeitpunkt bereits im Schiffsrumpf verschwunden und daher musste ich mich mit viel Musik ablenken; am Ende hab ich mich dann auch etwas mehr zusammengekauert, weil der Wind nochmal stärker wurde...

  

Nachfolgend noch ein kleines Video meiner Unterkunft am Ende es ersten Tages. Entgegen meiner Vermutung war der Zwischenstopp zum Schlafen in Pak Beng keine Touri-Falle. Das Zimmer hat nur 5€ gekostet und war sauber und groß. Man sieht auch mal ein typisches Bad in Asien: Toilette und Dusche sind nicht getrennt und das Wasser kommt "medium warm" durch den Durchlauferhitzer ;) Man gewöhnt sich dran! :)

 

 

Nun kommen die Bilder vom zweiten Tag; mit Elefanten im zweiten Bild. Ich werde mich in einem späteren Blogeintrag zu diesem Thema mal sehr viel ausführlicher und weitergehender äußern...

 

 

Hier noch die zwei Highlight-Bilder des Tages für mich:

 

Zuerst ein Boot mit wunderschöner Dachkonstruktion. Da geht mir als kleiner Architektur-, Kunst und Oldschool-Liebhaber schon ein wenig das Herz auf :)

 

 

Als nächstes ein paar Kinder von einem Dorf die einfach im Sand gespielt haben.

 

Ohne Spielzeug, Internet und Handy... einfach nur Kind sein und Spaß haben :)

 

 

Als nächstes Versuche ich mal die Vor- und Nachteile einer Slowboat-Tour zusammenzufassen:

 

An sich ist eine Slowboat-Tour ganz schön, aber es dauert echt lange, der Motor am Ende des Schiffes ist recht laut (also weit nach vorne setzen; Platzreservierungen gibt es keine!), es wiederholt sich viel (auch schon am ersten Tag) und man muss sich phasenweise schon mit Musik, Buch oder Laptop ablenken um nicht "durchzudrehen" ;) Die Sitze sind auch nicht so komfortable oder sicher befestigt, dass man ein Nickerchen drauf machen könnte... am ehesten kann man sich wahrscheinlich mit Bier ablenken, wie es ein paar junge Leute weiter hinten erfolgreich getan haben :D

  

 

Die Highlights waren das schöne sonnige Wetter, tolle Landschaften, Tiere (Ziegen, Schafe, Wasserbüffel, Kühe, Gänse, Enten und Hühner) und Menschen am Ufer sowie kleinere Stopps bei Dörfern um Leute mitzunehmen oder den Kindern eine Möglichkeit zu geben ihre sehr schönen und bunten Armbänder für einen fairen Preis zu verkaufen. 

 

Der Preis lag für die zwei Tage auf dem Boot bei umgerechnet rund 21€.

 

Als wir am Ende dann endlich in Luang Prabang angekommen sind, war ich sehr erleichtert am Vorabend schon das Hostel vorgebucht zu haben. Somit hatte ich mehr Zeit nochmal kurz in die Innenstadt zu gehen und auf dem Nachtmarkt Süßigkeiten und sehr leckeres Obst zu entdecken. Das Obst hat umgerechnet nur ca. 1€ gekostet und war grandios!! ;)

 

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Kommentare: 2
  • #1

    die Leipziger (Montag, 05 Februar 2018 21:15)

    Ja, das sind wieder tolle Bilder und leckeres Essen.
    Weiterhin schöne Erlebnisse wünschen Vati und Mutti.

  • #2

    Gerd und Ute (Dienstag, 06 Februar 2018 20:46)

    Das ist ja alles toll .Und das Essen und die Landschaft das sieht alles super aus. Weiterhin eine schöne Reise wünschen Gerd und Ute. Grüße auch von der Oma